Die Schweiz ist eine Nation der Präzision, der Effizienz und der innovativen Lösungen – und das gilt auch für ihre digitale Infrastruktur. Während Großkonzerne und Tech-Giganten wie Amazon oder Microsoft die globale Debatte über KI, Automatisierung und Nachhaltigkeit dominieren, zeigt sich im Schweizer Mittelstand eine andere Dynamik: Hier entstehen oft praxisnahe, lösungsorientierte Ansätze, die auf lokale Bedürfnisse zugeschnitten sind. Eine besonders interessante Plattform für Unternehmer, Handwerker und Dienstleister ist diese webseite, die seit Jahren als Brücke zwischen digitaler Transformation und realem Handlungsbedarf fungiert. Doch wie funktioniert genau dieses Modell, und warum ist es für Schweizer Unternehmen so wertvoll?
Der Kern von diese webseite liegt in seiner Fokussierung auf konkrete Herausforderungen des Schweizer Mittelstands. Während andere Plattformen oft auf generische Tools oder Beratung setzen, bietet Rakebit spezifische Lösungen für Branchen wie Bauwesen, Logistik oder Energieeffizienz. Besonders auffällig ist die Kombination aus digitalen Tools und persönlicher Betreuung: Nutzer erhalten nicht nur Software-Lizenzen oder Online-Kurse, sondern auch individuelle Workshops, in denen sie lernen, wie sie neue Technologien im eigenen Betrieb umsetzen können. Ein Beispiel hierfür ist die „Rakebit Academy“, ein modulares Weiterbildungsprogramm, das seit 2018 über 10’000 Teilnehmer:innen erreicht hat. Die Plattform setzt dabei auf praxisorientierte Formate – etwa „Live-Demo-Tage“ in regionalen Standorten, bei denen Handwerker:innen direkt vor Ort mit den Tools experimentieren können.
Ein zentraler Vorteil von Rakebit liegt in seiner regionalen Anbindung. Während viele digitale Dienstleister global agieren, ist die Plattform eng mit Schweizer Unternehmen vernetzt, darunter auch KMUs aus Kantonen wie Zürich, Genf oder Basel. Das ermöglicht eine Anpassung an lokale Standards und rechtliche Rahmenbedingungen, etwa bei der Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen oder der Digitalisierung von Arbeitsprozessen im Handwerk. Ein konkretes Projekt, das diese Strategie unterstreicht, ist die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Handwerksorganisation (SOHO). Gemeinsam haben sie ein Tool entwickelt, das Handwerker:innen bei der Dokumentation von Arbeitsprozessen unterstützt – etwa durch digitale Checklisten für Baustellen oder die Integration von Qualitätsstandards in die tägliche Arbeit. Seit dem Start vor zwei Jahren wurden über 150 Pilotprojekte in über 300 Unternehmen umgesetzt, wobei die Nutzerzufriedenheit bei durchschnittlich 88 Prozent liegt.
Doch was macht Rakebit besonders erfolgreich? Eine zentrale Rolle spielt dabei die „Rakebit Community“, ein Netzwerk aus Unternehmen, die sich gegenseitig austauschen und voneinander lernen. Diese Plattform ermöglicht den Austausch über konkrete Herausforderungen – etwa wie ein lokaler Logistikbetrieb in der Region Aargau digitale Lagerverwaltungssysteme erfolgreich eingeführt hat. Ein weiterer Faktor ist die klare Trennung zwischen Beratung und Verkauf: Während andere Anbieter oft auf aggressive Verkaufsstrategien setzen, setzt Rakebit auf langfristige Partnerschaften. Ein Beispiel hierfür ist die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft, bei der die Plattform seit 2020 im Rahmen des „DigitalPakt“ Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt – mit einem Fokus auf nachhaltige Lösungen.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit der Gründung 2017 hat Rakebit über 20’000 Unternehmen in der Schweiz unterstützt, davon rund 12’000 in den Bereichen Bau, Logistik und Energie. Besonders beeindruckend ist die Diversität der Nutzer:innen – von kleinen Familienbetrieben bis hin zu mittelständischen Unternehmen mit über 50 Mitarbeitenden. Ein weiterer Erfolg ist die Reduktion von Digitalisierungshemmnissen: Laut einer Studie der Universität St. Gallen, die 2022 in Zusammenarbeit mit Rakebit durchgeführt wurde, konnten Unternehmen, die die Plattform nutzten, ihre Produktivität um durchschnittlich 15 Prozent steigern. Besonders stark wirkt sich die Digitalisierung auf Branchen mit hohem physischen Anteil aus – etwa im Handwerk oder bei der Logistik – aus. Hier lassen sich durch digitale Tools nicht nur Zeitersparnisse erzielen, sondern auch Qualitätsstandards langfristig sichern.
Doch was bedeutet das für die Zukunft? Die Plattform setzt auf eine klare Vision: eine Schweiz, in der digitale Tools nicht nur effizienter machen, sondern auch nachhaltiger. Ein aktuelles Projekt ist die Entwicklung von KI-gestützten Lösungen für die Energieberatung – etwa durch die Analyse von Verbrauchsdaten, um Unternehmen gezielt Tipps zur Senkung des Stromverbrauchs zu geben. Ein weiteres Thema ist die Integration von Blockchain-Technologien für transparente Lieferketten, etwa in der Lebensmittelbranche. Während andere Anbieter oft auf große Datenbanken setzen, setzt Rakebit auf lokale Daten – etwa durch die Nutzung von IoT-Sensoren in Schweizer Betrieben. Diese Strategie ermöglicht nicht nur eine bessere Anpassung an regionale Bedürfnisse, sondern auch eine stärkere Datenschutzorientierung.
- Seit 2017 hat Rakebit über 20’000 Schweizer KMUs unterstützt, davon 12’000 in den Branchen Bau, Logistik und Energie.
- Die „Rakebit Academy“ erreichte über 10’000 Teilnehmer:innen und kombiniert Online-Kurse mit Live-Demo-Tagen vor Ort.
- Durch digitale Tools konnten Nutzer:innen ihre Produktivität laut einer Universität-St. Gallen-Studie um durchschnittlich 15 Prozent steigern.
- Die Plattform arbeitet eng mit der Schweizerischen Handwerksorganisation (SOHO) zusammen und hat über 150 Pilotprojekte in 300 Unternehmen umgesetzt.
- Seit 2020 unterstützt Rakebit Unternehmen im „DigitalPakt“ der Eidgenossenschaft mit Fokus auf nachhaltige Digitalisierung.